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27 neue Wohnungen in Mühlhausen

 
 
 

Markante Backstein-Villa ist saniert

BacksteinVilla

https://www.otz.de/leben/markante-backstein-villa-ist-saniert-id222715863.html

Mühlhausen. Das Konzept scheint aufzugehen. Seit Herbst des vergangenen Jahres sanieren David Hagedorn aus Küllstedt und Tobias Völker aus Struth gemeinsam die Backstein-Villa in der Felchtaer Straße in Mühlhausen, an der Ecke zur Scherzensgasse. 1,6 Millionen Euro flossen in das Gebäude. Zehn der zwölf Wohnungen sind bereits vergeben, ebenso das Büro im Erdgeschoss, in das eine Anwaltskanzlei einziehen werde, so Hagedorn. 1200 Quadratmeter Wohn- und Bürofläche sind entstanden. Die einzelnen Wohnungen sind zwischen 60 und 120 Quadratmeter groß. "Obwohl wir eher hochpreisig vermieten, ist der Wohnraum nachgefragt", meint Hagedorn. Vor allem bei jenen, die zurück nach Mühlhausen kommen wollen. Vier Wohnungen seien an "Rückkehrer" aus den alten Bundesländern vermietet worden.

Mieter sollen zum 1.September einziehen

Bis Ende des Monats sollen die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sein. Im Juni wird dann der Fahrstuhl in das denkmalgeschütztes Gebäude eingebaut. Zum 1. September sollen die Mieter einziehen.

Gut 20 Jahre hatte das Gebäude leer gestanden. Davor diente es der LPG Thomas Müntzer als Bürogebäude. Hagedorn und Völker fanden die Villa in einem sehr schlechten Zustand vor; es hatte es über Jahre reingeregnet, musste entkernt werden.

In die Villa in Mühlhausen hatten sich Tobias Völker und David Hagedorn schnell verliebt. Der Ausblick sorgte dafür: Auf dem Dach stehend, bietet sich ein Drei-Kirchen-Blick von St. Nicolai über die Jacobi- bis zur Marienkirche. Viel ist in dem vergangenen Dreivierteljahr passiert: Eine Dachterrasse entstand, verändern hat sich auch die Außenansicht. Balkone wurden zur Hofseite hin angebaut. Ein Anbau verschwand zugunsten einer besseren Zufahrt. Das Treppenhaus wurde von der Hofseite aus angebaut, es soll einen Fahrstuhl geben. Claudia Bachmann / 04.05.17



 

 
 
 

Aus dem alten E-Werk werden Wohnung

 
 
 

Villa in Felchtaer Straße wird saniert

VillaFelchtaerStrasse
David Hagedorn aus Küllstedt saniert für 1,6 Millionen Euro diese Villa in der Felchtaer Straße in Mühlhausen. Foto: Alexander Volkmann

https://www.thueringer-allgemeine.de/wirtschaft/villa-wird-saniert-id221956265.html

Es ist sein erstes Projekt in Mühlhausen. David Hagedorn (42) aus Küllstedt saniert derzeit eine Villa in der Felchtaer Straße, an der Ecke zur Scherzengasse. "Ein Kumpel aus Mühlhausen, der auch Häuser saniert, hat mich angesprochen. Er war überzeugt: Ich habe das Richtige für dich ."

Gut 20 Jahre stand das Gebäude leer. Davor diente es der LPG Thomas Müntzer als Bürogebäude. Nun sollen Zwei- und Dreiraum-Wohnungen entstehen – zwischen 50 und 80 Quadratmeter groß – sowie zwei 120 Quadratmeter große Penthouse-Wohnungen.

Seiner Philosophie wolle der Eichsfelder treu bleiben: "Ich will kein Seniorenheim bauen, sondern barrierefreien Wohnraum schaffen; Mietwohnungen für einen Generationen-Mix."

Die Lage mitten in der Innenstadt mit Ärzten und Apotheken in der Nähe biete sich dabei an. Derzeit sei er auch noch mit zwei Ärzten im Gespräch, kann sich vorstellen, auch in der frei stehenden Villa Räume an einen Mediziner zu vermieten. Doch entschieden sei das noch nicht.

Im Mai hat Hagedorn das Gebäude erworben. Im Herbst des kommenden Jahres solle die Sanierung abgeschlossen sein.

Bis dahin braucht es 1,6 Millionen Euro, die in die Villa mit Blick auf das Lindenbühl fließen müssen. Denn das Gebäude ist "in einem sehr schlechten Zustand. Da hat es über Jahre reingeregnet", so Hagedorn.

Derzeit wird es entkernt, Ende September, spätestens Anfang Oktober sollen die Arbeiten am Dach beginnen.

Die Sanierung binnen eines Jahres durchzuziehen, das sei ihm auch bei seinen fünf anderen Immobilien in Dingelstädt gelungen. Derzeit saniert er dort ein weiteres Haus, ein altes Gerberhaus, das ebenfalls durch jahrelangen Leerstand dem Verfall preisgegeben und verwildert war. Mietwohnungen seien rar im Städtchen. In die Villa in Mühlhausen habe er sich schnell verliebt. Der Ausblick sorgte dafür: Auf dem Dach stehend, bietet sich ein Drei-Kirchen-Blick – von St. Nicolai über die Jacobi- bis zur Marienkirche. Geplant hat Hagedorn eine Dachterrasse.

Verändern wird sich auch die Außenansicht. Balkone werden zur Hofseite hin angebaut. Ein Anbau verschwindet zugunsten einer besseren Zufahrt. Das Treppenhaus wird von der Hofseite aus angebaut, es soll einen Fahrstuhl geben, von dem aus alle vier Etagen zu erreichen sind. Dieser Fahrstuhl werde so breit sein, dass man auch einen Menschen liegend transportieren kann. Zwei der 13 Wohnungen seien bereits vermietet. Was den Mietpreis angeht, da hält sich Hagedorn noch bedeckt. Man wolle "qualitativ hochwertig sanieren", sagte er nur.

 
 
 

Wohnen, wo einst Trabis knatterten